Frauentag beim IB Baden

Gesamtbetriebsversammlung in Karlsruhe beim Internationalen Bund Baden
Am 8. März 2017, dem Internationalen Frauentag, fand beim IB Baden eine Betriebsversammlung statt. Die ver.di – Gewerkschaftssekretärin Gabriele Strnad betonte die Wichtigkeit des Internationalen Frauentags und erklärte mit einem Flugblatt die Zusammenhänge mit der Weiterbildungsbranche.
Gerade in der Weiterbildungsbranche sind vorwiegend Frauen beschäftigt. Gleichzeitig besteht in der Weiterbildungsbranche eine geringe Gehaltstruktur. Das geringe Gehalt und die Tatsache, dass die Kolleginnen zumeist in Teilzeit arbeiten, zieht oft Altersarmut im Rentenfall nach sich.
Zugleich prangerte Gabriele Strnad an, dass die Befristungsquote im Weiterbildungsbereich immer mehr zunimmt. Seit 2014 hat sich die Befristungsquote in einzelnen Unternehmen fast verdoppelt.
Ver.di setzt sich vor diesem Hintergrund dafür ein, auch im IB die Gehaltsstruktur allgemein zu verbessern. Aktuell laufen hierzu Tarifgespräche. Hier liegt der Vorschlag der Gewerkschaften ver.di und GEW auf dem Tisch: 90% des TVöD- Gehalts als Basistabelle für alle Beschäftigten und die Möglichkeit für die einzelnen Unternehmen des IB höher zu bezahlen.
Für alle Kolleginnen gab es an diesem Tag traditionell Rosen.

 

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Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

„Du arbeitest mit Langzeitarbeitslosen (Jugendlichen, Flüchtlingen…) – und das für so wenig Geld!?! Oh je!“ – Vielleicht haben so auch schon deine Bekannten, Verwandten oder Freunde reagiert, wenn es um deine Arbeit ging. Weder das Gehalt noch die Wertschätzung für deine Arbeit sind ausreichend. Und dennoch – du bist zu Recht stolz auf das, was du tust. Trotzdem muss sich etwas ändern.

In allen Bereichen der Weiterbildung herrscht chronische Unterbezahlung. Qualifiziertes Personal ist beim derzeitigen Lohnniveau kaum noch zu bekommen. Nicht umsonst erreicht die Fluktuationsrate in bestimmten Bereichen der Weiterbildung bis zu 40 Prozent! Das ist nicht nur für die zurückbleibenden Kolleg*innen, sondern auch für die Menschen, die von ihnen betreut werden, ein unhaltbarer Zustand. Vor allem, weil die Arbeit neben dem hohen Anspruch auch noch ein hohes Maß an persönlichem Engagement verlangt. Nicht selten nimmt man Arbeit mit nach Hause oder wälzt noch lange nach Feierabend die Frage, wie man in einem Fall weiter vorgeht, wie man einen Klienten, eine Klientin, eine Schülerin am besten unterstützen kann. Das gehört zu deiner Arbeit dazu, und machst sie gerne – aber es sollte wertgeschätzt werden und sich auch im Gehalt widerspiegeln!

Um diese Missstände sichtbar zu machen, ist es zwingend notwendig, dass wir selbstbewusst auftreten und auf die Unterfinanzierung dieser gesellschaftlich wichtigen und anspruchsvollen Tätigkeit aufmerksam machen. Wir unterstützen euch dabei mit unserer Kampagne für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Weiterbildung. Es gilt „# weiterbilden # weiterdenken # weiterkommen“.

Dies ist eine Seite des ver.di Landesbezirks Baden Württemberg,
Fachbereich 5 Bildung, Wissenschaft und Forschung

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Bitte um Unterstützung

Bitte verbreitet facebook-Seite und Petition und liked / unterzeichnet auch beides. Wir brauchen hier dringend mehr Druck und Öffentlichkeitsarbeit. Leider ist Adil Demirci kein Promi und bisher unternimmt die deutsche Bundesregierung noch nichts, um ihn frei zu bekommen.

Ganz herzlichen Dank und viele Grüße

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

seit dem 13. April befindet sich unser Kollege Adil Demirci, ver.di - Mitglied und Betriebsrat beim Internationalen Bund, in türkischer U-Haft. Adil engagierte sich für eine linke Nachrichtenagentur, darauf baut auch der Vorwurf der "Unterstützung einer terrorischen Organisation" der türkischen Justiz auf.

Seine Freund*innen haben einen Unterstützungskreis gebildet und eine Petition ins Leben gerufen:

Die Links findet ihr im Artikel auf dieser Seite.