Internationaler Frauentag 2018

Zum Internationalen Frauentag

am 8. März 2018 feiern wir das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland. Das Frauenwahlrecht war ein Meilenstein in der Geschichte der Frauenrechte.
Doch von politischer und sozialer Gleichstellung waren und sind wir noch weit entfernt:

2018 verdienen Frauen im Durchschnitt noch immer 21% weniger als Männer. Diese Benachteiligung setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, die alle in unserer, der Weiterbildungsbranche, relevant sind:

  • Frauen arbeiten in schlechter bezahlten Berufen und Branchen und auf niedrigeren Stufen der Karriereleiter als Männer.
  • Frauen unterbrechen oder verkürzen wegen Kinderbetreuung und Pflege ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger als Männer. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung sind ca. zwei Drittel der Pflegenden in der häuslichen Pflege Ehefrau/Partnerin, Tochter oder Schwiegertochter.
  • Arbeitsanforderungen in so genannten typischen Frauenberufen werden schlechter bewertet als Anforderungen in so genannten typischen Männerberufen. Das schlägt sich in der Eingruppierung nieder.

Wir wissen, wo das endet: schlecht bezahlte Arbeit und Unterbrechungen in der Erwerbs-biografie führen zu knappen Renten und Armut im Alter.

ver.di fordert deshalb:

Löhne und Gehälter rauf! Tarifverträge für alle!
Aufwertung von sog. „Frauenberufen“
Gerechte Verteilung von Familienarbeit

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Mindestlohn für pädagogisches Personal in der beruflichen Bildung

Der Mindestlohn für das pädagogische Personal in der beruflichen Weiterbildung soll ab 01. Januar 2019 schrittweise von derzeit 15,26 € auf 18,13 € steigen.
Dies haben die Tarifkommissionen von ver.di und GEW in ihrer Sitzung am 17.01.2018 beschlossen.

Zugleich fordern ver.di und GEW, einen Mindestlohn auch für das nichtpädagogische Personal zu verhandeln.

Zum 1. Januar 2018 war der Mindestlohn für das pädagogische Personal um 4,5 % gestiegen. Somit beträgt das Einkommen in 2018:

  • 2587,67 € pro Monat
    bei einer 39 Stunden-Woche
  • 2654,02 € pro Monat
    bei einer 40 Stunden-Woche

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Tarif-Info Internationaler Bund – konzernweit

Die gemeinsame Tarifkommission von ver.di und GEW hatte am 29. November 2017 keine leichte Auf-gabe: Es galt, den erreichten Verhandlungsstand der konzernweiten Tarifverhandlungen zu bewerten und das weitere Vorgehen zu beschließen.

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bfw Berlin, bfw Düsseldorf, inab und Weitblick

Einmalzahlungen 2017 herausgeholt!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ver.di hat gestern mit dem Arbeitgeber folgendes Verhandlungsergebnis erzielt:

  1. Einmalzahlung für alle Vollzeitbeschäftigten: 350,- Euro.
    Teilzeitbeschäftigte und Beschäftigte, die erst im Laufe des Jahres 2017 eingestellt wurden, erhalten den Betrag anteilig.
  1. Mitglieder einer DGB-Gewerkschaft erhalten zusätzlich eine Einmalzahlung von 200,- Euro. Die Mitgliedschaft muss bereits am 30.11.17 bestanden haben. Teilzeitbeschäftigte erhalten den Gewerkschaftsvorteil anteilig. Wer sich noch nicht als Gewerkschaftsmitglied geoutet hat, kann seine Mitgliedschaft nachweisen. Der Arbeitgeber startet dazu in der nächsten Woche eine Email-Abfrage.
  1. Die Einmalzahlungen werden mit dem Entgelt für Dezember 2017 ausgezahlt.
  2. Das Ergebnis steht unter dem Vorbehalt der Annahme durch die ver.di-Tarifkommission.

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Online Umfrage – Mindestlohn in der Weiterbildung

Umfrage Mindestlohn in der SGB II/III geförderten Weiterbildung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

obwohl der Mindestlohn Weiterbildung für 2018 noch nicht im Bundesanzeiger veröffentlicht ist, sind wir dennoch bereits jetzt wieder in den Vorbereitungen der Verhandlungen für den Mindestlohn Weiterbildung. Spätestens im Januar 2018 starten wir in die Tarifverhandlungen über einen Mindestlohn in der SGB II/III geförderten Weiterbildung, der dann ab 2019 gelten soll. Hierzu haben wir einen Fragebogen entworfen.

Hier kann der Fragebogen online ausgefüllt werden.

 

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Welttag der Lehrer*innen

Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildung, zum

Welttag der Lehrerinnen und Lehrer

möchten wir von der ver.di Kampagne #weiterbilden allen Beschäftigten in der Weiterbildung unseren Dank und unsere Wertschätzung ausdrücken: Beschäftigte in der Weiterbildung haben es mit vielfältigen Aufgaben und ständig steigenden Anforderungen zu tun. Unterschiedliche Berufsgruppen (Ausbilder*innen, Coaches, Pädagog*innen, Erzieher*innen, etc.) arbeiten zusammen und leisten miteinander mit Engagement und vollem Einsatz eine verantwortungsvolle und für unsere Gesellschaft wichtige Aufgabe.

Unsere Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, Arbeitsbedingungen und Entlohnung der Beschäftigten in der Weiterbildung zu verbessern.

Unsere Forderungen:
Durchsetzung von Tarifverträgen. Nur Tarifverträge sichern höhere Einkommen und beugen Altersarmut vor!

Deutliche Anhebung des Mindestlohns für Beschäftigte im pädagogischen Bereich der SGB II/SGB III finanzierten Weiterbildung

Zurückführung von Arbeit auf Honorarbasis in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Entlohnung den gestiegenen Anforderungen anpassen: Vorbereitungszeit für den Unterricht und Verwaltungstätigkeiten sind Arbeitszeit!

Verkleinerung der Gruppengrößen, dadurch Verringerung der psychischen Belastung, deshalb kleinere Gruppengrößen

Fortbildungsanspruch und Perspektiven für alle Beschäftigten in der Weiterbildung

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RENTE RAUF! SAG’S DENEN!

Schreiben Sie an ihre Bundestagskandidat*innen

In wenigen Wochen ist Bundestagswahl. Nutzen Sie die Gelegenheit und schreiben Sie an die Bundestagskandidaten/innen Ihres eigenen Wahlkreises. Machen Sie sich mit uns gemeinsam stark für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik. Einfach Postleitzahl eingeben, Kandidat/innen auswählen, persönliche Nachricht senden.

Zur Mailing-Aktion

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Mit deiner Stimme den Rentensinkflug stoppen!

Gerade für die Beschäftigten in der Weiterbildung ist dieses Thema wichtig

Egal, wie alt du heute bist: Wenn du im Alter gut leben willst, setz dich jetzt mit uns für eine gute Rente ein! Wenn nicht umgesteuert wird, sind immer mehr Menschen von sozialem Abstieg oder gar Armut im Alter oder bei Erwerbsminderung bedroht. Heute ist klar: Private Vorsorge kann die Lücke nicht schließen. Wir brauchen wieder eine gesetzliche Rente, auf die man sich verlassen kann. In diesem Jahr haben wir die Chance, bei der Rente viel zu bewegen. Dafür zählt jede Stimme. Denn bei der Bundestagswahl geht es auch um die Zukunft der Rente. Mit deiner Stimme fordern wir die im Bundestag vertretenen Parteien auf, die gesetzliche Rente in der kommenden Legislaturperiode wieder stark zu machen. Wir machen gemeinsam Druck in Berlin und bundesweit, um unsere Ziele zu erreichen:

1. Rentensinkflug stoppen!
2. Das Rentenniveau auf dem heutigen Stand von 48 Prozent stabilisieren und im weiteren
Schritt anheben, etwa auf 50 Prozent!
3. Die betriebliche Altersvorsorge stärken – mit Tarifvertrag und vom Arbeitgeber
mitfinanziert!
4. Den Schutz der Rentenversicherung auf die Selbstständigen ausweiten und
Erwerbsminderungsrenten verbessern!
5. Gute Arbeit und gesicherte Übergänge in die Rente!

Hier kannst du unterschreiben:

www.rente-muss-reichen.de/meinestimme

Der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) wird die Unterschriften an die im Bundestag vertretenen Parteien übergeben.

 

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Ohne Nazis und RassistInnen leben,
in Karlsruhe und anderswo!

Wir rufen alle Menschen auf,
gemeinsam den Naziaufmarsch in Karlsruhe zu verhindern:

Samstag, 3. Juni 2017
Treffpunkt 11:00 Uhr
Busbahnhof Karlsruhe-Durlach

weiter Infos

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Ohne Nazis und RassistInnen leben,
in Karlsruhe und anderswo!

Flash in Karlsruhe

Blitz-Besuche in Karlsruhe
am 28.4.17 besuchten Mitglieder des Kampagnenrates Kolleginnen und Kollegen an ihren Arbeitsplätzen.

Peter Müller und Karl Paustian statteten der bfw-Geschäftsstelle in der Redtenbacher Straße zum wiederholten Mal einen Besuch ab. Sie verteilten ein Flugblatt zum 1. Mai und führten mit den KollegInnen kurze Gespräche. Dabei wurde erneut deutlich, dass für die MitarbeiterInnen dort die Themen Einkommen und Arbeitsverdichtung nach wie vor mit an oberster Stelle rangieren. Die Beendigung des tariflosen Zustands wird nachdrücklich gefordert.

Betriebsrat und Vertreter der Gewerkschaft waren am 28.April 2017 vor Ort in der Kita Kirchfeldmäuse in Karlsruhe-Neureut. Mit der Kampagne „WEITER#bilden#denken#kommen“ geht die Gewerkschaft in die Betriebe der Bildungsträger um dort mit den Beschäftigten über deren Arbeitsbedingungen zu sprechen. Die Kolleginnen und Kollegen finden das kollegiale Zusammenarbeiten ausgezeichnet. Mit der knappen Entlohnung ist hier allerdings niemand zufrieden. Da gibt es noch viel zu tun.

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